Florian Havranek

In den Sommerferien 2018 fand das zweite, von insgesamt vier Modulen, zur Ausbildung zum Klimabotschafter in der Evangelischen Landhaus Jugendakademie in Altenkirchen statt. Insgesamt haben 14 Schüler/innen (zwischen 13 und 18 Jahren) des Freiherr von Stein Gymnasiums, der Freien Montessori-Schule Westerwald und der Berufsschule Koblenz daran erfolgreich teilgenommen. Geleitet wurden diese Seminare von Christoph Diefenbach, einem Dozenten der Jugendakademie Altenkirchen.

In diesen Modulen ging es darum, Fachkenntnisse über die Ursachen und Folgen des Klimawandels zu erwerben und die wichtigsten Grundlagen des Klimaschutzes kennen zu lernen. So fand ein Besuch im Naturgut Ophofen bei Leverkusen statt, eine Passantenumfrage in Köln wurde durchgeführt, sowie eine Exkursion zum Naturstromversorger Man-Energie unternommen. Dort ergab sich die Gelegenheit, mit lokalen Politikern / Experten über den Klimaschutz ins Gespräch zu kommen.

Unser Ergebnis: wir haben zumindest die lokalen Kommunen angeregt, sich mehr für die Klimaneutralisation einzusetzen. Doch das reicht uns nicht! Desweiteren wurden Lösungen gefunden, wie man Mitschüler/innen an den jeweiligen Schulen dazu zu animieren kann, den Klimawandel ernst zu nehmen und das Klima zu schützen. Hieraus entstand u.a. das “Plastiktüten-Projekt” (bekannt aus Schweden – hier werden Baumwollsäcke anstatt Plastiktüten angeboten). Mit diesem Projekt sollen auch in Deutschland Baumwollsäcke im Rahmen von Großaktionen in Supermärkten angeboten werden. Das Projekt wurde am 02.02.2019 durchgeführt mit einer positiven Resonanz von über 600 begeisterten Kunden/innen. Auch die Filmidee ist ein solches Projekt, aus insgesamt zehn Ideen, die die meiste Zustimmung fand.

Für Unternehmen
Die Resonanz, die wir bekommen, ist hervorragend. Wobei sich der Werbeeffekt dieser Umweltaktion für die Beteiligten als wichtigster Baustein herausgestellt hat. Im Unterschied zu vielen überörtlichen Aktivitäten zum Umweltschutz, die oft im Sande verlaufen, ist hier die örtliche Überschaubarkeit des Projekts Westerwald und die unmittelbare Identifikation durch Baumpatenschaften von ausschlaggebender Bedeutung für die PR-Relevanz Ihres Unternehmens/Hauses im Westerwald. Die von uns bezeichnete Pflanzaktion (nachhaltige Waldaufforstung) kann Ihnen auch als Logo dienen: Je konkreter die Darstellung gelingt, desto intuitiver ist die Wahrnehmung des Projekts.

Hinweis für Firmen
Wenn eine Firma, eine juristische Person oder eine privat Person als Pate für eine Anzahl Bäume auftritt, wird auf einem Stein neben dem Baum eine Plakette des jeweiligen Unternehmens für jeden Gast sichtbar angebracht.

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